Auch in diesem Jahr musst du wieder deine Steuererklärung an das Finanzamt abgeben. Damit du beim ausfüllen nichts vergisst, habe ich dir hier die 12 besten Tipps für dich zusammengefasst.
Tipp 1: Negativzinsen
Der Zinssatz auf gespartes ist in den letzten Jahren nicht nur deutlich in Richtung null Prozent gesunken, teilweise erheben die Sparkassen und Banken auf höhere Spareinlagen Negativzinsen eingeführt und geben so die Kosten direkt an ihre Kunden weiter. Diese gezahlten Mehrbelastungen kannst du in steuerlich geltend machen. Am besten du prüfst deine Bank- bzw. Kontoauszüge genau und gibts die Beträge bei deiner Steuererklärung mit an.
Tipp 2: Wohneigentum und Versicherungen
Besitzt du ein Haus oder eine Wohnung, kannst du die Versicherungsprämien sowie die Kosten für Unterhalt und Verwaltung durch Dritte in deiner Steuererklärung angeben und somit absetzen. Es gibt hierfür Pauschalbeträge. Sind die tatsächlichen Kosten höher, solltest du die effektiven Kosten geltend machen. Vergiss nicht die Kosten für Sach- und Haftpflicht, mit anzugeben.
Tipp 3: Renovation und Sanierung

Hast du im letzten Jahr umgebaut oder saniert, um den Wert deiner Wohnung oder deines Hauses zu erhalten? Dann kannst du diese Kosten von der Steuer absetzen, aber Achtung: Wertvermehrende Investitionen werden hier nicht akzeptiert.
Tipp 4: Vermögen und Wertschriften
Wenn du ein Depot führst, kannst du neben den Kosten für das Steuerverzeichnis in aller Regel auch die Depotgebühren, die Kosten für das Schrankfach sowie die Kosten für den Safe, aber auch die Inkassospesen für Coupons abziehen.
Tipp 5: Vorsorge und Pensionierung
Renten aus der AHV und der Pensionskasse werden meistens zu 100 Prozent als Einkommen versteuert. Kapitalbezüge aus der Pensionskasse und der Säule 3a werden dagegen nur einmal versteuert und das zu einem günstigeren Tarif.
Tipp 6: Einzahlungen in die Säule 3a
Wenn du in die Säule 3a einbezahlt hast, kannst du diese Kosten bei der Steuer abziehen. Mein Tipp für dich: Zahlst du noch nichts ein, fange dieses Jahr damit an, denn steuerlich lohnt sich das für dich.
Tipp 7: Fahrtkosten.
Du kannst die Kosten die dir auf dem Weg zur und von der Arbeit entstehen geltend machen. Oft ist es hilfreich, eine Bestätigung des Arbeitgebers bei der Steuererklärung mit einzureichen.
Tipp 8: Homeoffice.

Wenn du im Homeoffice arbeitest, kannst du die Kosten dafür bei der Steuer abziehen. Der Arbeitgeber muss allerdings nachweisen, dass dir kein Arbeitsplatz im Büro zur Verfügung steht.
Tipp 9 : Krankheitskosten
Hierfür gibt es bei der Steuererklärung einen Pauschalbetrag. Übersteigen die tatsächlichen Kosten diesen Pauschalbetrag, solltest du diese detailliert aufführen, um so die realen Kosten für die Steuererklärung geltend zu machen.
Tipp 10: Kinderbetreuung

Hast du Kinder und dein Partner oder deine Partnerin ist ebenfalls berufstätig. Kannst du einen Teil der Kosten für die Fremdbetreuung deiner Kinder bei der Steuer abziehen.
Tipp 11: Verpflegungsmehraufwand
Bist du in der Mittagspause nicht in der Lage nach Hause zu kommen, um dich zu Verpflegen, kannst du auch diese Kosten bei der Steuererklärung abziehen.
Tipp 12: Spenden an politische Parteien oder Institutionen
Last but not least: Hast du etwas an Institutionen oder politische Parteien gespendet, kannst du diese bei der Steuer geltend machen. Lass dir bei Spenden bitte immer eine Spendenquittung ausstellen, die du dann bei der Steuererklärung vorweisen kannst.
Hast du alle Tipps bei deiner Steuererklärung beachtet, lässt sich vielleicht noch der ein oder andere Franken sparen, oder du weißt für das nächste Jahr bereits, was du alles aufbewahren und absetzen kannst.
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